Gehölzschnittfrist endet am 28. Februar

Verkehrssicherung und Heckenpflege im Außenbereich

Rheingau-Taunus-Kreis - Die Naturschutzbehörde des Rheingau-Taunus-Kreises wiederholt ihren jahreszeitlichen Hinweis: Gemäß Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundstücken stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen.

Diese Regelung zielt insbesondere auf Verkehrssicherung und Heckenpflege im Außenbereich, wo beispielsweise Kommunen, die Straßenbauverwaltung, Stromversorger/Netzbetreiber oder deren Beauftragte tätig werden. Solche planbaren Maßnahmen sind also bundeseinheitlich auf die Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar befristet. Außerhalb der Frist von Oktober bis Februar besteht ein hohes Risiko, besonders geschützte Arten, etwa Vögel, Fledermäuse und deren Fortpflanzungs- oder Ruhestätten, bei Schnittmaßnahmen zu beeinträchtigen. Um solche Konflikte mit dem Artenschutz zu vermeiden, rät die Naturschutzbehörde allen Verantwortlichen, die Schnittfrist auch an Stellen einzuhalten, wo sie nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist. Denn die Regeln des Artenschutzes sind nicht abhängig von der jeweiligen Lage im Außen- oder Innenbereich, sondern sie gelten überall.